Weltwassertag

Mrz 24, 2016

«Good Food, Good Life» ist unser Versprechen gegenüber Milliarden von Konsumenten auf der ganzen Welt.

Um dieses Versprechen einzulösen, sorgen wir dafür, dass unsere Produkte und Dienstleistungen höchsten Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen genügen.

Darüber hinaus sehen wir unsere Verantwortung auch darin, mit Wasser möglichst effizient und sparsam umzugehen.

Weltweit wird damit gerechnet, dass der Bedarf von Seiten der Industrie, der Landwirtschaft und der Bevölkerung die Versorgung bis zum Jahr 2030 um 40% übersteigen wird, so jedenfalls sieht es die 2030 Water Resources Group.

Als grösster Nahrungsmittel- und Getränkehersteller der Welt können wir einen signifikanten Beitrag zur Verminderung dieses Problems leisten, nicht nur unmittelbar in unseren Produktionswerken, sondern auch im Rahmen unserer Versorgungsketten und in anderen Anlagen.

Jede Neuerung ist ein Schritt vorwärts auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft für unser Unternehmen und für die Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, und damit auch Teil unserer Gemeinsamen Wertschöpfung.

Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es unsere Pflicht ist, Wasser zu sparen. Hier sind zehn Beispiele, wie wir dies tun.

1. Recycling bzw. Wiederverwendung von Wasser bei unseren Fabrikabläufen


Das Brauchwasser in unserer Kaffeefabrik in Vietnam wird gefiltert und danach in der Fabrik erneut verwendet. So haben wir im Jahr 2015 7,7 Mio. Kubikmeter Wasser recycelt, was 5,5% unseres gesamten Wasserkonsums weltweit entspricht.



2. Reduzieren des Wasserverbrauchs je Produkttonne


Heute ist die Menge des verbrauchten Wassers pro Tonne schon 41% geringer als noch vor zehn Jahren. 362 Projekte zur Wassereinsparung in unseren Fabriken sind in Planung, mit dem Ziel, weitere 1,7 Mio. Kubikmeter jährlich zu sparen.

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3. Implementierung innovativer Methoden und Technologien


In Vietnam haben wir Kaffeefarmer darin geschult, Low-Tech Bewässerungsmethoden einzusetzen, die es ihnen gestatten, die für ihre Ernten verwendeten Wassermengen besser zu verwalten und auch Buch darüber zu führen. Darüber hinaus arbeiten wir mit lokalen Wissenschaftlern an einem kurzfristigen Wetterprognosemodell, das den Farmern alle sechs Stunden einen aktuellen Wetterbericht liefert.



4. Einführung neuer Technologien zur Kühlung unserer Fabriken


Dank eines neuen Trockenkühlungssystems in unserer Milchverarbeitungsfabrik auf den Azoren können wir jetzt auf grosse Mengen Meerwasser zur Kühlung des Anlagen für die Herstellung von Milchpulver verzichten. Die Einsparung im letzten Jahr entsprach der Menge Wasser, mit der über 240 olympische Schwimmbecken gefüllt werden könnten.

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5. Zusammenarbeit mit Partnern zur Förderung des «Water Stewardship» (verantwortungsbewusste Wasserbewirtschaftung).


In unserer Fabrik im indischen Staat Karnataka arbeiten wir mit den örtlichen Behörden und den einheimischen Bauern an Pilotprojekten, in denen es darum geht, beim Reis- und Zuckerrohranbau effizientere Techniken einzuführen, die mit weniger Wasser auskommen. Kollektive Bemühungen in den Gemeinschaften können helfen, eine nachhaltigere Wasserbewirtschaftung zu erreichen.



6. Bau einer «Null-Wasser»-Fabrik in Kalifornien


Wir konvertieren unsere Milchproduktanlage in Modesto (Kalifornien), um ein Recycling des gesamten von der Milch extrahierten Wassers zu ermöglichen. Auf diese Weise werden wir ab Ende 2016 jedes Jahr 98 000 Wasser Kubikmeter Wasser einsparen können.



7. Unterstützung der Farmer beim Wassersparen


In Panama haben wir auf Milchfarmen beim Bauen von Sammelstellen für Quellwasser geholfen. Die Folge: Die Bauern können ihre Kühe und Kälber während der trockenen Jahreszeit in besserer körperlicher Verfassung halten, woraus eine 10%-ige Steigerung der Milchproduktion resultiert.

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8. Bereitstellung von sauberem Wasser und sanitären Anlagen


Rund 230,000 Menschen in den Kakaoanbaugebieten von Côte d’Ivoire haben jetzt dank unserer Partnerschaft mit der Föderation des Internationalen Roten Kreuzes und der Rothalbmondgesellschaft einen besseren Zugang zu sauberem Wassern sowie zu sanitärer Grundversorgung und Hygiene. Mit dem Roten Kreuz arbeiten wir bereits seit 2002 und haben die Partnerschaft im Jahr 2014 für weitere fünf Jahre verlängert.



9. Verbesserung des Zugangs zu Wasser und zu sanitärer Versorgung


Nestlé Pakistan hat in der Nähe unserer Fabriken sieben Trinkwasseranlagen eingerichtet. Als Unterzeichnende des «WASH Pledge» haben wir sichergestellt, dass jeder bei Nestlé Beschäftigte Zugang zu sauberem Wasser sowie angemessenen Sanitär- und Hygieneanlagen am Arbeitsplatz hat.



10. Schulung der nächsten Generation


In Argentinien fördert unsere lokale Wassermarke Eco de los Andes anhand des Green Ribbon-Programms das allgemeine Bewusstsein des nachhaltigen Umgangs mit Wasser in Schulen. Während des ganzen Jahres statten freiwillige Mitarbeitende von Nestlé Waters Schulen Besuche ab, um dem Lehrpersonal Kenntnisse über ökologische Nachhaltigkeit zu vermitteln.



Ausführlichere Informationen zu den hier genannten Beispielen finden Sie im Bericht Nestlé in society: Creating Shared Value and meeting our commitments report 2016.