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Orbe: Ein neues Innovationszentrum, das den strengsten Umweltkriterien Genüge tut

Es ist kein Zufall, dass das neue Innovationszentrum CPW gerade in Orbe angesiedelt wurde. Aufgrund seiner Nähe zum weltweiten Hauptsitz des Unternehmens integriert es sich perfekt in die bereits vorhandenen Strukturen und kann von dem angehäuften Erfahrungsschatz profitieren, vor allem von den Kompetenzen des Forschungs- und Entwicklungszentrum (PTC), das im Jahr 2009 sein 50jähriges Bestehen und damit seinen ebenso langen Beitrag zur Qualität der Kaffees und Cerealien von Nestlé feierte.

Auf einer Parzelle von mehr als 24 000 m2 beansprucht das Gebäude eine Fläche von weniger als 4000 m2 – und dies bei einem Gesamtvolumen von 50 000 m3.

Die Grünanlagen wurden mit einheimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt, die äußerst pflegeleicht sind und ohne Bewässerungssystem auskommen. Der für die Konstruktion der 70 Parkplätze für Mitarbeitende und Besucher verwendete Bodenbelag sowie auch die Feuerwehrzufahrt im Brandfall ist ein Pflasterbelag mit natürlicher Drainage für Regenwasser. Die best platzierten Abstellplätze sind für Hybridfahrzeuge, für Fahr- und Motorräder reserviert. Und um die Benutzer des Gebäudes anzuregen, ihren Weg mit einem „langsamen Verkehrsmittel“ zurückzulegen, von der idyllischen Landschaft zu profitieren und sich im Freien sportlich zu betätigen, wurden im mittleren Stockwerk Duschkabinen eingerichtet.

Neues Forschungszentrum von CPW. Orbe bleibt an der Spitze der InnovationNeues Forschungszentrum von CPW. Orbe bleibt an der Spitze der Innovation

Sämtliche Toiletten sowie ein Teil des Heiz- und Kühlsystems des Gebäudes werden aus Reservoiren gespeist, die Regenwasser auf dem Dach sammeln. Auf diese Weise wird ein unnötiger Verbrauch von Trinkwasser vermieden. Die Wasser verbrauchenden Installationen wurden mit besonderer Sorgfalt ausgewählt. Im Vergleich zum Frischwasserverbrauch zwischen diesem und einem Gebäude ähnlicher Größe und Nutzung, für welches diese Vorkehrungen nicht getroffen wurden, lässt sich hier ein Gewinn von 63 % realisieren. Doch die Erhaltung der natürlichen Ressourcen war nicht das einzige „grüne“ Anliegen der Architekten. Ein ebenso wichtiger Schwerpunkt war die Optimierung der Deckung des Energiebedarfs. Hierbei konnte tatsächlich eine Einsparung von über 50 % erzielt werden. Außerdem kamen soweit wie möglich lokale und wiederverwertbare Materialien zum Einsatz.