Ingenieure im Dienst der Umwelt

In der Fabrik Konolfingen sind die einzelnen Abläufe der Milchverarbeitung nicht nur darauf ausgerichtet, die strengen Anforderungen für Produkte mit hohem Nährwert zu erfüllen. Man verfolgt außerdem das Ziel, möglichst wenig Energie zu verschwenden und das für die Produktherstellung verwendete Wasser wiederzuverwerten.

Den Wissenschaftlern des Forschungs- und Entwicklungszentrums (PTC) ist es gelungen, den thermischen Energieverbrauch der 2010 neu eröffneten Fabrikanlagen auf ein Minimum zu reduzieren. Die neue Anlage, genannt Phoenix, gestattet es, für die Erzeugung eines Kilogramms Produkt rund 40 % weniger Energie einzusetzen und den CO2-Ausstoß der gesamten Fabrik um 5500 t zu reduzieren.

Was jedoch nicht heißt, Konolfingen habe erst mit dem Phoenix-Projekt sein Engagement an der Umwelt unter Beweis gestellt. Der Schornstein der Fabrik ist seit 2008 mit einem System ausgestattet, das die Abwärme des Heizkessels auffängt, ehe diese in die Atmosphäre entweicht. Diese Energie dient dann zum Heizen der einzelnen Gebäude in Konolfingen. Dies ist nur ein Beispiel unter vielen, die für ein echtes Engagement der Direktion zeugen, einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt zu leisten und zwar unter Einbeziehung der gesamten Belegschaft.

Außerdem wurden verschiedene Gruppen ins Leben gerufen, die jeweils mehrmals im Jahr neue umweltschonende Maßnahmen vorschlagen. Jede von ihnen konzentriert sich auf einen bestimmten Aspekt des Umweltschutzes, etwa auf die Verminderung des Energieverbrauchs oder die Wiederverwendung des Nutzwassers innerhalb der Fabrik. Darüber hinaus bemüht man sich, die Mitarbeiter für die Problematik zu sensibilisieren und sie zu motivieren, auch in ihrem Alltag die Umwelt mit Respekt zu behandeln.