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Tipps & Tricks um Food Waste in der Küche zu vermeiden

Wer seine Lebensmittelvorräte gut organisiert und einige wenige Regeln beachtet, kann helfen, unsere Umwelt zu schonen. Und unsere Kinder lernen die Natur zu respektieren und unser tägliches Essen zu schätzen.

  1. Stellen Sie einen wöchentlichen Menüplan auf. Planen Sie eine ausgewogene Ernährung. Es ist ratsam, lieber öfter einkaufen zu gehen, statt grosse Mengen grosse Mengen auf einmal einzukaufen und diese dann in (zu) kurzer Zeit konsumieren zu müssen.
  2. Schreiben Sie Ihre Einkaufsliste und überprüfen Sie, was Sie schon zu Hause haben. Berechnen Sie die Portionen nach der Anzahl Personen bei Tisch. Auf diese Weise können Sie die richtigen Mengen einkaufen und Reste vermeiden. Wenn Sie im Laden in Versuchung geraten, zum Beispiel durch Aktionen, setzen Sie sich eine „Limite“ vom maximal 4 Produkten, die Sie, ausserhalb der auf der Einkaufsliste erwähnten Dinge, kaufen „dürfen“.
  3. Gehen Sie nicht einkaufen, wenn Sie hungrig sind. Hunger ist beim Einkaufen ein ganz schlechter Ratgeber.
  4. Lebensmittel, die im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen, brauchen unterschiedliche Temperaturen. Bewahren Sie das Fleisch im unteren Bereich auf, wo es kühler ist, und das Gemüse in der dafür vorgesehenen Schublade, wo die Temperatur entsprechend angepasst ist.
  5. Passen Sie regelmässig auf das Verfalldatum auf und geben Sie das Öffnungsdatum eines Produkts an und bis wann Sie es konsumieren können, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.
  6. Versuchen Sie möglichst viel wiederzuverwerten : Früchte- und Gemüsereste werden in vielen Rezepten zu wertvollen Zutaten und schmecken am nächsten Tag immer noch gut.
6 Regeln, um Food Waste in der Küche zu vermeiden

Wir alle wissen es: „Food Waste“ ist schlecht. Doch was tun wir selbst dagegen? Auch wir können in unserer Küche dafür sorgen, dass weniger weggeworfen wird. Vieles, das wir als Küchenabfälle betrachten, kann nämlich durchaus noch in einer anderen Mahlzeit oder als leckerer Snack weiterverarbeitet werden. Setzen Sie daher Ihren Mülleimer auf Diät, geben vermeintlichem „Abfall“ eine zweite Chance und schonen zugleich Ihren Geldbeutel.

Mit diesen praktischen Tipps hauchen Sie Ihren Küchenresten neues Leben ein.

  1. Frische Kräuter

    Kennen Sie das? Für ein Gericht brauchen Sie einige, frische Basilikumblätter. Da wir die Gewürze nicht einzeln sondern immer als ganzen Bund kaufen, gammelt der restliche Basilikum meist im Kühlschrank langsam vor sich hin. Das muss nicht sein! Zerhacken Sie übriggebliebene Kräuter wie gewohnt und geben diese portionsweise in einen Eiswürfelbehälter. Das Ganze mit etwas Öl (z.B. Olivenöl) bedecken und einfrieren. Wenn Sie beim nächsten Mal einen Salat mit frischen Kräuter zubereiten oder Ihre Marinade damit aufpeppen möchten, haben Sie stets frische Kräuter zur Hand. Oder zögern Sie nicht, einige aromatische Pflanzen auf Ihrem Balkon zu haben. Das Gärtnern mit Ihren Kindern macht Spass und ermöglicht es Ihnen, frische Kräuter zur Hand zu haben.

  2. Gemüsereste

    Verschrumpelte Kartoffeln, überreife Tomaten, Rüebli, Kabis oder Wirsing, die schon zu lange im Kühlschrank sind, aber auch Reste von tiefgekühltem Gemüse wie Erbsen, Spinat, Böhnchen, Bohnen, Rüeblistifte usw. sollten Sie keinesfalls wegschmeissen. Zaubern Sie daraus lieber eine leckere Minestrone oder eine Gemüsesuppe.

  3. Kürbiskerne

    Kürbisse enthalten einen kleinen Schatz voller wertvoller Nährstoffe: ihre Samen! Um sie zu trocknen, reinigen Sie sie sorgfältig und lassen Sie sie auf einem Backblech verteilt über Nacht trocknen. Anschliessend kommen sie für ca. 15 Minuten bei 160°C in den Ofen. Dabei sollten sie „umgerührt“ werden. Geben Sie sie anschliessend in ein Glas Aufbewahrt in einem Glas sind sie jederzeit einsatzbereit, ob für Salate, selbstgemachte Müesliriegel oder als Dekoration für Suppen und vieles mehr. Entdecken Sie auch unser Mehrkorn-Cracker-Rezept.

  4. Rüebli- und Radislistiele

    Wenn auch Sie bis jetzt das Karotten- und Radisligrün weggeworfen haben, sind Sie in guter Gesellschaft. Schade eigentlich, denn sie eignen sich sowohl gehackt, als auch zerstampft und getrocknet zum Verfeinern von Salaten, Suppen und Smoothies. Wie Peterli können sie als aromatisches Würzmittel eingesetzt werden oder so mancher Pesto das gewisse Etwas verleihen.

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