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Gräbt Nestlé dem Dorf Vittel das Wasser ab?

Nein. Der Schutz aller Quellen hat für Nestlé oberste Priorität. Daher engagieren wir uns seit über 25 Jahren für eine nachhaltige Wasserwirtschaft in der Region rund um das französische Städtchen Vittel. Wir haben selber grösstes Interesse daran, dass es die Quelle auch in 50 oder 100 Jahren noch gibt; wir haben viel Geld investiert und wollen die Quellen auch in Zukunft nutzen können.

Mit unserem Agrivair-Programm schützen wir in über 20 Projekten gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Kommunen, Landwirtschaft und NGOs Umwelt und Quellen. Dieser freiwillige Ansatz ist eine echte Win-Win-Partnerschaft – zunächst für die Region, aber auch für die Landwirte, denen Agrivair kostenlos Land zur Verfügung stellt.

Nestlé Waters entnimmt drei Viertel ihrer Produktion von Quellen, wo so viel Wasser nachfliesst, dass der Grundwasserspiegel stabil bleibt. Nur für unsere Marke Vittel Bonne Source entnehmen wir Wasser aus der gleichnamigen Quelle, wo nicht genug Wasser nachfliesst. Wir sind dort für 28 % der Entnahmen verantwortlich, fast drei Viertel entfallen auf andere Bezüger.

Bereits 2016 hatten wir Hinweise auf das mögliche Sinken der Grundwasserspiegel der «Bonne Source» entdeckt und umgehend die Behörden informiert. Als ersten Schritt hatten wir darauf unsere Wasserentnahme freiwillig reduziert: von 1.000.000 Kubikmeter, die uns die Regulierungsbehörde zugesprochen hat, auf 750.000 Kubikmeter jährlich. Indem wir in neue Anlagen sowie die Optimierung unserer Prozesse investiert haben, konnten wir unseren Wasserbedarf zusätzlichen senken. Das alles reicht aber nicht: Es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf.