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Was unternimmt Nestlé gegen den Plastik-Müll?

PET ist das bevorzugte Verpackungsmaterial für die Getränkeindustrie. Es kombiniert den optimalen Schutz der Eigenschaften des Produkts mit Qualitäten wie geringes Gewicht, Widerstandsfähigkeit und Transparenz. Zudem ist PET zu 100% rezyklierbar; daraus können neue Produkte aber auch wieder PET-Flaschen entstehen. Deshalb passt PET eigentlich gut zum Modell der ökologischen Kreislaufwirtschaft.

Doch während die hohe Recyclingquote von über 80% in der Schweiz die Umwelt schont, landet weltweit jede zweite Flasche im Abfall – oder, noch schlimmer, in der Natur und vor allem im Meer. Deshalb sind wir uns bei Nestlé Waters der Dringlichkeit und der Tragweite dieser Herausforderung bewusst und unterstützen jede Initiative, die das Recycling von PET fördert.

Um den ökologischen Fussabdruck unserer PET-Flaschen zu reduzieren, setzen wir auf die Prinzipien des Ökodesigns und führen Lebenszyklus-Analysen durch. In den letzten zehn Jahren haben wir die Menge PET, die es für jede von uns abgefüllte Flasche Wasser braucht, um 22% reduziert.

2017 haben wir die NaturALL Bottle Alliance mitgegründet, ein Forschungskonsortium unter der Beteiligung von Danone, Nestlé Waters, Coca-Cola und des Materialentwicklungsspezialisten Origin Materials, das innovative Verpackungslösungen aus zu 100% nachhaltigen und erneuerbaren Ressourcen entwickeln soll. Das Bündnis verwendet Biomasse-Rohstoffe wie Altkarton und Sägemehl, um keine Ressourcen oder Flächen aus der Nahrungsmittelproduktion für den menschlichen oder tierischen Verbrauch zu beanspruchen.

100% recyclingfähig oder wiederverwendbar bis 2025
Unsere Vision ist, dass keine unserer Produktverpackungen, einschliesslich Plastik, als Deponieabfall oder in der Umwelt, einschliesslich Flüssen und Meeren, landen soll. Um das zu erreichen sind wir einige öffentliche Selbstverpflichtungen eingegangen. Unsere Ambition ist: bis spätestens 2025 sind 100 % unserer Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar.

  • Um das zu schaffen, fokussieren wir uns auf drei Kernbereiche:
  • Vermeiden von nicht recyclingfähigem Plastik wie PVC, PS und ePS
  • Begünstigen von Plastiksorten, die höhere Recyclingquoten ermöglichen, wie PET, PP und PE
  • Vermeiden oder Neuformulieren von Verpackungskombinationen wie Plastik/Papier oder anderen Materialverbünden

Ist das Recycling von PET-Flaschen sinnvoll?
PET ist das bevorzugte Verpackungsmaterial für die Getränkeindustrie. Es kombiniert den optimalen Schutz der Eigenschaften des Produkts mit Qualitäten wie geringes Gewicht, Widerstandsfähigkeit und Transparenz. In der Schweiz werden pro Jahr mehr als 1,6 Milliarden PET-Getränkeflaschen abgefüllt und konsumiert. Die PET-Flasche ist damit mit Abstand die beliebteste Getränkeverpackung.

Zudem ist PET zu 100% recyclingfähig; daraus können neue Produkte aber auch wieder PET-Flaschen entstehen. Das PET-Recycling in der Schweiz verhindert jährlich einen Ausstoss von 138´000 Tonnen Treibhausgase. Das entspricht dem Ausstoss aller Personenwagen des Kantons Schaffhausen während eines Jahres. Die Rückgabe von PET-Getränkeflaschen ist also aktiver Umweltschutz.