Vevey – Offizielle Eröffnungsfeier von nest
Auf den Spuren des Visionärs Henri Nestlé

Jun 2, 2016

Nestlé hat heute sein neues Erlebniszentrum in Vevey enthüllt: nest. Zur Eröffnungsfeier des spielerischen und interaktiven Begegnungsraums versammelten sich 400 geladene Gäste am Ort der historischen Mauern des Weltkonzerns, der dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Ab dem 15. Juni werden die Türen von nest auch für die Bevölkerung offen sein.

Die Eröffnungsfeier

nest Direktorin Catherine Saurais hat den Festtag mit einer Pressekonferenz eröffnet, die den wichtigsten Akteuren der Projektentwicklung ermöglichte, ihre Visionen und die Ergebnisse ihrer Arbeit zu erläutern. Unter ihnen befanden sich der Leiter des Historischen Archivs von Nestlé, Historiker Albert Pfiffner, der Architekt David Linford und der Szenograf Erik Bär. Die Festlichkeiten wurden fortgesetzt mit den offiziellen Reden von Peter Brabeck-Letmathe, dem Präsidenten des Nestlé Verwaltungsrats, und Paul Bulcke, dem Delegierten des Nestlé Verwaltungsrats. Auch Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und Laurent Ballif, Stadtpräsident von Vevey, gaben sich die Ehre. Sie alle sorgten für einen gelungenen Auftakt für die geladenen Gäste, die nest erstmals besuchen durften.

nest: ein einmaliges Erlebnis

Im historischen Industriequartier Les Bosquets, nur wenige Schritte vom Bahnhof Vevey entfernt, hat Henri Nestlé vor 150 Jahren die Fabrik für sein Kindermehl errichtet und ein innovatives Produkt erfunden, das Tausenden von Säuglingen das Leben gerettet hat. Genau an diesem Standort steht heute nest. Es ist das Ergebnis harter Arbeit, die dank der Ausdauer und dem Know-how der Historiker, Architekten, Szenografen und Wissenschafter unter der Leitung von Direktorin Catherine Saurais brillant ausgeführt wurde, um die Vision der Führungskräfte von Nestlé umzusetzen.

nest verbindet das historische Erbe und die Visionen der Zukunft. Ein industrielles und kulturelles Erbe, das durch die Renovation von drei historischen Gebäuden bewahrt wurde. Der Hauptteil des spielerischen und interaktiven Rundgangs zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft findet in der Fabrique statt. Die Boulangerie, in der damals das für die Produktion des Kindermehls notwendige Brot hergestellt wurde, wird zum Café Henri. Die Villa, der Standort der ersten Büros von Nestlé, wird zu einem Zentrum für Konferenzen und Veranstaltungen.

Ist nest ein Museum? Nicht wirklich. Die Direktorin beschreibt nest mit ihren eigenen Worten: «Wir möchten nicht einfach die Geschichte aufzeichnen, damit sie aufgezeichnet ist, Erinnerungen ans Tageslicht bringen, damit man sich erinnert – oder feiern, damit gefeiert wird. nest möchte die vielseitigen Aspekte einer Geschichte, die uns allen gehört, anders erforschen, den Fragestellungen zur heutigen Ernährung offen begegnen und auf unterhaltsame Weise mit einer leidenschaftlichen Vision der Ernährung experimentieren».

Der nest Rundgang besteht aus vier Etappen. In Fondations tauchen die Besucherinnen und Besucher in das Vevey des 19. Jahrhunderts ein. Es werden die bescheidenen Anfänge des Unternehmens dargestellt, auch Henri Nestlés Labor ist zu bewundern. Im ersten Stock gelangen wir in den Zeitgeist. Eine enorme Bibliothek enthüllt Geschichten, Anekdoten, Archive, Kultmarken und Persönlichkeiten die zur 150-jährigen Geschichte von Nestlé beigetragen haben. Historische Anzeigen und Plakate sind ebenfalls zu sehen, und es wird aufgezeigt, mit welchen Innovationen Nestlé in jedem Zeitabschnitt aufgewartet hat. In Forum werden die Herausforderungen unserer Zeit im Bereich der Ernährung beleuchtet: Produktion, Umwelt, Landwirtschaft und Wasser. Der Rundgang endet in Visions, einer organisch geschwungenen weissen Hängestruktur, welche die Innovation symbolisiert, die sich in ständiger Bewegung befindet. Die Besucherinnen und Besucher dürfen auf ein multimediales Erlebnis gespannt sein, das zehn Themen beleuchtet.
Die drei historischen Gebäude, die Fabrique, das Café Henri und die Villa, sind über einen Glasbau verbunden. Das fächerförmige Glasdach durchflutet den Raum mit natürlichem Licht und bringt die renovierten Gebäude ideal zur Geltung.

Die Piazza unter dem Glasbau ist die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, aber auch ein Treffpunkt für die Einheimischen. Zu ihr gehört das Café Henri, das mit köstlichen, mit frischen und lokalen Produkten zubereiteten Gerichten, einer Boutique mit Vintage-Produkten und einem Lounge-Bereich aufwartet. In der Mitte steht der Lebensbaum. Dieses Kunstwerk der holländischen Künstlerin Rina van der Weij benötigte fünf Monate Arbeit. Die 1'200 handgemachten Blumen auf den Ästen des Baums wurden aus ehemaligen und aktuellen Verpackungen aus allen Nestlé Märkten weltweit gestaltet.

Der farbenprächtige Baum ist ein schönes Symbol für Nestlé, die kleine Geschichte aus Vevey, die zu etwas ganz Grossem wurde und im Lauf der Zeit viele Grenzen überschritt. Mit der Publikumsöffnung von nest am 15. Juni beweist die Marke Nestlé, dass der Pioniergeist immer noch und immer mehr Teil seiner DNA ist.


Medienmitteilung zum Download

Information für die Medien:

nest ist das neue Erlebniszentrum von Nestlé, das die Besucherinnen und Besucher in die 150-jährige Geschichte einer Marke eintauchen lässt, die der Schweizer Bevölkerung am Herzen liegt.

Publikumsöffnung: 15. Juni 2016 / www.das-nest.ch

Pressemitteilungen, Pressemappe und Bildmaterial sind erhältlich unter: www.nestle.ch

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nest
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