Braucht Nestlé die Wasservorräte im kanadischen Bundesstaat British Columbia auf?

Wir glauben daran, dass alle Nutzer für das Wasser zahlen sollten, das sie verbrauchen.

Vor sechs Jahren begann die Regierung von British Columbia über eine Anpassung der Wasserbestimmungen zu diskutieren. Wir haben seit Beginn dieser Gespräche die Forderung unterstützt, dass alle Unternehmen, einschliesslich Nestlé Waters Kanada, für ihre Grundwasserentnahme zahlen müssen. Damit soll zur Finanzierung der kürzlich eingeführten Verordnung zur Modernisierung der Wasserverwaltung (Water Modernization Act) beigetragen werden.

Im Februar 2015 wurden von der Regierung von British Columbia Sätze für die Gebühren zur Grundwasserentnahme verabschiedet, die im Januar 2016 in Kraft getreten sind. Wir können nachvollziehen, dass es über die Einzelheiten des Zeitplans der Behörden unterschiedliche Ansichten gibt.

Seit Januar 2016 zahlen die Unternehmen, die in British Columbia Wasser zur Flaschenabfüllung nutzen, die höchsten Sätze zur gewerblichen Wassernutzung.

Schadet Ihr Wasserbezug in British Columbia den örtlichen Wasservorräten?

Nein, dies ist nicht der Fall, da wir weniger als 1% des vorhandenen Grundwassers im regionalen Wassereinzugsgebiet im Kawkawa See nutzen.

Jedes Jahr veröffentlichen wir einen hydrologischen Kontrollbericht über unsere Wasserentnahme, sowie die Kontrolldaten selbst. Die Auswertung dieser Berichte führt zu dem Ergebnis, dass Nestlé Waters Kanada keinen negativen Einfluss auf das regionale Wassereinzugsgebiet des Kawkawa Sees hat. Das gilt für den gesamten Zeitraum unserer 15-jährigen Betriebsgeschichte vor Ort. Wir verpflichten uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und kontrollieren fortlaufend unsere Grundwasserentnahme. Somit können wir nachteilige Einflüsse auf das Wassereinzugsgebiet, das damit verbundene Ökosystem, unsere Nachbarn und andere Wassernutzer ausschliessen.

Erfahren Sie mehr über Nestlé Waters