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Für das Unternehmen Nestlé wie für die Menschheit ist Wasser eine überlebenswichtige Ressource. Deshalb bekämpfen wir jegliche Verschwendung.

Für Guido Sutter, den Chefingenieur von Nestlé, ist klar:

Wasser ist eine endliche Ressource und wir müssen haushälterisch damit umgehen

Deshalb hat sich Nestlé Schweiz dazu verpflichtet, den Wasserverbrauch in den 11 Produktionsanlagen gegenüber 2010 um zwei Drittel zu reduzieren.

Zum Beispiel in der Nescafé-Fabrik in Orbe VD: Früher wurde das Wasser dem nahen Fluss entnommen, einmal gebraucht und danach wieder in den Fluss zurückgeführt. «Unterdessen ist ein geschlossenes Kreislaufsystem installiert, alle Prozesse sind optimiert. Damit konnte der Wasserverbrauch um 32% reduziert werden», so der Ingenieur.

 

1600

Schwimmbecken pro Jahr gespart

1600 Schwimmbecken pro Jahr gespart

Seit 2010 wurde der Wasserverbrauch bei Nestlé Schweiz insgesamt schon um 54% gesenkt. Das entspricht gut 4 Millionen Kubikmeter Wasser oder 1600 Schwimmbecken von 50 Meter Länge voller Wasser. «So viel sparen wir bereits jedes Jahr ein», sagt Guido Sutter. «Aber dennoch sind wir noch nicht ganz am Ziel. »

Warmes Quellwasser liefert zu 100% erneuerbare Energie
Wasser kann auch energetisch genutzt werden. Zum Beispiel am Produktionsort des Mineralwassers Cristalp in Saxon VS. Seit Oktober 2014 verzichtet Nestlé in der dortigen Produktion vollkommen auf fossile Energien. Das Wasser der Quelle tritt mit einer Temperatur von knapp 25°C zutage und wird über ein Wärmepumpensystem als zu 100% erneuerbare Energiequelle genutzt. Zweite Wärmequelle ist eine Pellet-Heizanlage. Über ein Fernwärmenetz werden mehrere Gebäude der Gemeinde, die Abfüllanlage für Cristalp sowie der Komplex «Des Sources», der ein Hotel sowie ein Alters- und Pflegeheim umfasst, mit Wärme versorgt. In diesem Bereich wurde der CO2-Ausstoss um 130 Tonnen jährlich reduziert.