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Ist Wasser für Nestlé ein Menschenrecht?

Ja. Anders als in vielen Medienbeiträgen und Posts auf Social Media behauptet, anerkennt Nestlé das universelle Menschenrecht auf Wasser. Dieses Menschenrecht ist seit dem Jahr 2010 in unseren Unternehmensgrundsätzen verankert und bildet die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit weltweit. Im gleichen Jahr hat auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt.

Als Nestlé sehen wir die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser als Teil unseres verantwortlichen Umgangs mit Wasser Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Fabriken und Zulieferer auch das Recht auf Wasser der lokalen Gemeinschaften anerkennen. Dabei stützen wir uns auf die Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO, die von 50 bis 100 Liter Wasser pro Person und Tag ausgeht.

«Wir bei Nestlé sind der festen Überzeugung, dass der Zugang zu Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Jeder Mensch, überall auf der Welt, hat das Recht auf sauberes, sicheres Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen.»

Paul Bulcke, Verwaltungsratspräsident von Nestlé

Aussagen des früheren Verwaltungsratspräsidenten Peter Brabeck-Letmathe in einem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005, wonach Wasser einen Wert haben soll, werden noch heute falsch interpretiert. Brabeck hat später mehrfach präzisiert, dass die 5 Liter zum Trinken und 20 Liter für ein Minimum an Hygiene ein Menschenrecht seien, nicht aber das Wasser für Swimmingpools oder grüne Golfplätze. Brabeck sagte auch, dass jede Regierung dafür verantwortlich sein sollte, dass ihre Bevölkerung Zugang zu diesem Menschenrecht hat – bei Bedarf auch gratis.