Beschaffung von Zucker
Zucker ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Lebensmittel und Getränke, die wir herstellen.
Wir beziehen sowohl Zuckerrohr als auch Zuckerrüben von mehr als 160 Lieferanten und 60 Ländern. Gerade die Ernte von Zuckerrohr ist allerdings oft gefährlich und kann schwierige Arbeitsbedingungen mit sich bringen. Daher haben wir uns dazu verpflichtet, in Kooperation mit unseren Lieferanten für die Einhaltung der Arbeitsrechte, faire Löhne und Produktionsbedingungen sowie gegen Kinderarbeit zu kämpfen. Ausserdem kann die Zuckerproduktion auch mit dem Risiko der Abholzung von Wäldern verbunden sein.
Unser Fortschritt
Diese Kennzahl unterscheidet sich von der in unserem Non-Financial Statement 2025 ausgewiesenen Kennzahl aufgrund einer Änderung der Methodik im ersten Halbjahr 2026. Neu berücksichtigen wir die Mengen der Zutaten, umgerechnet auf ihren ursprünglichen Frischzustand, statt in ihrer verarbeiteten Form.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt «Environmental Disclosures» unseres Non-Financial Statements 2025 (PDF in englischer Sprache, 16 MB)
Entwaldungsfrei
Entwaldungsfrei bedeutet, dass die erfassten Rohstoffe als auf Flächen produziert eingestuft wurden, die nach einem für den jeweiligen Rohstoff geltenden Stichtag, spätestens jedoch nach dem 31. Dezember 2020, nicht von Entwaldung oder Umwandlung betroffen waren. Zu den als entwaldungsfrei eingestuften Rohstoffen gehören teilweise Rohstoffe, die den Anforderungen der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte unterliegen. Der Umfang der ausgewiesenen Kennzahl geht jedoch über diese rechtsspezifischen verbindlichen Anforderungen hinaus und ist Teil des globalen Ansatzes von Nestlé zur Bekämpfung der Entwaldung.
Unser Ansatz bei der Beschaffung von Zucker
Eine entwaldungsfreie Zuckerlieferkette bleibt einer unserer zentralen Schwerpunkte. Mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit in unserer Zuckerlieferkette haben dazu beigetragen, dass wir im Jahr 2025 einen Anteil von 96,82 % erreicht haben. Um sicherzustellen, dass der von uns bezogene Zucker entwaldungsfrei ist, nutzen wir verschiedene Instrumente, darunter Lieferketten-Mapping, Vor-Ort-Prüfungen und Analysen mit geografischen Informationssystemen (GIS).
Zudem möchten wir Zucker von Mühlen beziehen, deren Betrieb sowie die beliefernden Farmen und Plantagen sowohl die lokalen Gesetze und Vorschriften als auch unsere Responsible Sourcing Core Requirements (PDF in englischer Sprache, 2 MB) einhalten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt «Environmental Disclosures» unseres Non-Financial Statements 2025 (PDF in englischer Sprache, 16 MB).
Analysen haben in einigen Herkunftsländern unseres Zuckers verschiedene Herausforderungen aufgezeigt, darunter Risiken im Zusammenhang mit Kinderarbeit, Arbeits- und Lebensbedingungen von Zuckerrohrarbeiter:innen sowie Umweltprobleme wie Entwaldung und den Einsatz von Agrarchemikalien. Gemeinsam mit unseren Lieferanten und Umsetzungspartnern wie Proforest arbeiten wir aktiv daran, diese Herausforderungen anzugehen.
Um die Transparenz in der Branche zu erhöhen, haben wir sowohl die Liste unserer Zuckerlieferanten (PDF in englischer Sprache, 800 KB) als auch die Liste der Mühlen in unserer Lieferkette veröffentlicht, jeweils inklusive ihrer Herkunftsländer.
Verantwortungsvolle Beschaffung
Für Nestlé bedeutet verantwortungsvolle Beschaffung, die Rückverfolgbarkeit unserer Zutaten zu verbessern und zu überwachen, wie sie produziert werden. Dazu gehört, unsere Umwelt- und Menschenrechtsanforderungen anzuwenden, die in unseren Responsible Sourcing Core Requirements (PDF in englischer Sprache, 2 MB) festgehalten sind, und zwar entlang aller Stufen unserer Lieferkette. Beispiele für diese Anforderungen sind, dass die Land- und Ressourcenrechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften respektiert werden und dass es in unserer Lieferkette weder zu Abholzung noch zur Umwandlung von Wäldern oder anderen Ökosystemen kommt. Mehr zu unseren Rohstoffen lesen Sie hier.
Erfassung und Bewertung unserer Lieferanten
Gemeinsam mit Proforest erfassen wir unsere Zuckerlieferkette und bewerten unsere Lieferanten, mit dem Ziel, den von uns bezogenen Zucker bis zu den Mühlen entlang unserer globalen Lieferkette zurückverfolgen zu können.
Der Bewertungsprozess umfasst unter anderem erste und umfassende Besuche vor Ort sowie die Analyse von Rückverfolgbarkeits- und Beschäftigungsdaten. Die Ergebnisse fliessen in die Entwicklung von Strategien ein, mit denen die Mühlen ihre Praktiken verbessern, Neuerungen einführen und geeignete Schulungen für ihre Zulieferer anbieten können.
Menschenrechte von Arbeiter:innen und Kindern schützen
Während der Erntezeiten arbeiten in vielen Ländern wie Côte d’Ivoire, Mexiko und Thailand zahlreiche Wanderarbeiter:innen in Zuckerrohranbaugebieten. Weil viele von ihnen nur für kurze Zeit vor Ort sind, entstehen in der Lieferkette besondere soziale Risiken.
Im Rahmen unseres Human Rights Frameworks und der dazugehörigen Roadmap haben wir für die wichtigsten Themen in unseren Lieferketten konkrete Aktionspläne entwickelt. Zu den zentralen Herausforderungen in der Zuckerlieferkette zählen Kinderarbeit und der Zugang zu Bildung, das Recht auf Wasser und sanitäre Versorgung sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Diese Herausforderungen zeigen sich unter anderem in einem eingeschränkten Zugang zu sanitären Einrichtungen und sauberem Trinkwasser, beengten Wohnverhältnissen ohne ausreichende Privatsphäre, Kindern, die nicht zur Schule gehen und möglicherweise gefährlichen Bedingungen ausgesetzt sind, sowie einem mangelnden Zugang zu sicheren Arbeitspraktiken, etwa beim richtigen Umgang mit Chemikalien, deren Lagerung und Entsorgung.
Um diesen Risiken zu begegnen, haben wir verschiedene Massnahmen umgesetzt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Arbeiter:innen und Kinder in Mexiko.
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Nestlés Human Rights Framework and Roadmap
Herunterladen (PDF in englischer Sprache, 5 MB) -
Nestlés Aktionsplan: Kinderarbeit und Bildung
Herunterladen (PDF in englischer Sprache, 1 MB) -
Nestlés Aktionsplan: Zwangsarbeit und verantwortungsvolle Rekrutierung
Herunterladen (PDF in englischer Sprache, 1 MB)
Da die Belegschaft auf Zuckerrohrplantagen in Mexiko häufig aus Migrant:innen besteht, die von ihren Kindern begleitet werden, ist das Risiko von Kinderarbeit ein sensibles Thema.
Gemeinsam mit Proforest arbeiten wir daran, dieses Risiko in unseren Zulieferbetrieben anzugehen, darunter auch bei Grupo Beta San Miguel (BSM).
BSM hat eine unternehmensweite Richtlinie entwickelt, um Kinderarbeitsrisiken in seiner Lieferkette zu reduzieren. Darüber hinaus wurden Programme eingeführt, um die Ursachen von Kinderarbeit zu erkennen und gezielt zu bekämpfen sowie das Bewusstsein für Kinderrechte zu stärken. Diese Massnahmen richten sich an Produzenten, Unterkünfte für Wanderarbeiter:innen, Leitungspersonen von Ernteteams und Mitarbeitende in den Mühlen.
Die Richtlinien werden in Arbeiterunterkünften und in der lokalen Gemeinschaft breit kommuniziert, unter anderem über Plakate und Banner. Im Rahmen dieser Massnahmen hat BSM zudem einen Due-Diligence-Prozess eingeführt, um das Alter der Beschäftigten zu überprüfen und zu verhindern, dass Kinder in der Feldarbeit eingesetzt werden.
Wir arbeiten mit Proforest zusammen, um unsere wichtigsten Zuckerlieferanten in Mexiko dabei zu unterstützen, die Arbeitsbedingungen für Zuckerrohrschneider zu verbessern. Dazu gehört das Projekt «Gesundheit und Sicherheit auf dem Feld», das wir gemeinsam mit Partnern auf den Feldern rund um die Central-Casasano-Mühle im Bundesstaat Morelos lanciert haben. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Proforest, der Beta San Miguel Foundation – dem sozialen und nachhaltigkeitsbezogenen Bereich der Beta San Miguel Group – sowie dem Produktions- und Qualitätskomitee (CPCC) der Mühle.
Die Ernte von Zuckerrohr und dessen Transport zu den Mühlen ist körperlich anspruchsvoll und birgt verschiedene Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für die Arbeitskräfte auf den Feldern. Dazu gehören hohe Temperaturen sowie ein eingeschränkter Zugang zu Trinkwasser, persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und präventiven Schulungen zu Gesundheit und Sicherheit. Das Projekt setzt genau hier an und umfasst gezielte Massnahmen zu Flüssigkeitszufuhr und zur Verwendung von PSA sowie Aktivitäten zur Förderung einer stärkeren Sicherheitskultur.
Erste Untersuchungen vor Ort haben konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitspraktiken sowie tief verwurzelte kulturelle Barrieren bei der Einführung präventiver Massnahmen aufgezeigt. Dazu gehören beispielsweise falsche Vorstellungen über die Verwendung von PSA – etwa die Annahme, dass PSA die Produktivität beeinträchtigt – sowie das Festhalten an überlieferten Arbeitsweisen, nach dem Motto: «Frühere Generationen haben auch keine PSA verwendet.» Das Projekt hat deshalb von Beginn an alle Anspruchsgruppen einbezogen, um einen Konsens über die Sicherheitsmassnahmen und ein Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung aller Akteure in der Lieferkette zu schaffen.
Um lang etablierte kulturelle Normen zu überwinden, die der Einführung von PSA und sichereren Arbeitspraktiken entgegenstehen, hat das Projekt verschiedene Ansätze zur Sensibilisierung und Schulung umgesetzt. Die Themen umfassen Flüssigkeitszufuhr, Schatten und Ruhepausen (HSR), die Prävention von Hitzestress, Erste Hilfe und die korrekte Verwendung von PSA. Das Projektteam setzte praktische Schulungen direkt auf den Feldern ein, um das Gelernte zu festigen.
Zudem wurden umfassende Monitoring-Mechanismen eingeführt, um sicherzustellen, dass die Ausrüstung verwendet und Verhaltensweisen verändert werden. Dies ist besonders wichtig, da die Teams auf den Feldern über ein weitläufiges Gebiet verteilt sind. Dadurch konnte nicht nur die allgemeine Aufsicht verbessert werden. Das Projektteam kann auch Fortschritte verfolgen, Lücken erkennen und die Umsetzungsmassnahmen gezielt verbessern.
Die Initiative hat alle Arbeitskräfte im Gebiet erreicht, das die Central-Casasano-Mühle beliefert. Obwohl weiterhin Herausforderungen bestehen, beispielsweise bei der langfristigen Verankerung präventiver Praktiken, wurden deutliche Fortschritte bei der Sensibilisierung und der Verbesserung der Arbeitspraktiken erzielt, insbesondere im Bereich der Flüssigkeitszufuhr. Das Projektteam arbeitet weiterhin daran, eine Kultur der Prävention nachhaltig zu verankern und damit einen neuen Ansatz für die Sicherheit von Arbeitskräften auf Zuckerrohrfeldern in ganz Mexiko zu etablieren.
Zusammenarbeit mit Partnern und Regierungen
Wir arbeiten mit Kleinbauern und -bäuerinnen auf den Philippinen zusammen
Wir haben ein laufendes Multi-Stakeholder-Programm, das auf dem ACRES Framework (Agricultural Commodity Responsible Production and Sourcing) von Proforest basiert. Es hat das Ziel, Risiken zu adressieren und die Lebensgrundlagen von Zuckerrohrkleinbauern und -bäuerinnen in der grössten Zuckeranbauregion der Philippinen zu verbessern.
Die Bewertungen von Proforest haben verschiedene Nachhaltigkeitsrisiken ergeben. Darunter leider auch Kinderarbeit. Nestlé und Proforest kamen zu dem Schluss, dass das Framework «Responsible Sourcing for Smallholders» (RSS) den beteiligten Akteuren helfen kann, auf bestehenden Initiativen aufzubauen und eine klare Orientierung zu geben. Seitdem arbeiten wir aktiv an der Umsetzung des definierten Aktionsplans.
In Zusammenarbeit mit drei unabhängigen lokalen Mühlen, die alle aus demselben Pool von kleinen Zuckerrohrproduzent:innen beziehen, haben wir diesen Plan genutzt, um Massnahmen einzuführen, die zentrale Risiken wie Kinderarbeit, unzureichende persönliche Schutzausrüstung und das Verbrennen von Zuckerrohrresten adressieren.
Gleichzeitig berücksichtigen diese Massnahmen die Bedürfnisse der Landwirt:innen, etwa den Zugang zu Betriebsmitteln und Fachwissen, bezahlbare Finanzierungsangebote, Unterstützung bei alternativen Einkommensquellen wie Gemüsegärten sowie ein verbessertes Bodenmanagement einschliesslich Bewässerung.
Zusätzlich wurde im Rahmen von RSS das Programm «Comprehensive Assistance to Small Holders» (CASH) zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität eingeführt.
Neben der Durchführung von Bodenanalysen und der Bereitstellung von Coaching bietet das CASH-Programm allen teilnehmenden «Agrarian Reform Beneficiary Organizations» (ARBOs) zusätzliche Unterstützung bei Einkommensmöglichkeiten, ertragreiche Zuckerrohr-Setzlinge sowie Zugang zu weiteren Initiativen zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch die Mühlen.
Im Jahr 2022 wurde Nestlé mit dem Bonsucro Inspire Award in der Kategorie «Best Social Sustainability Initiative» ausgezeichnet. Prämiert wurde das integrierte ARBO-Programm zu Kinderarbeit und persönlicher Schutzausrüstung, das Teil der umfassenderen RSS-Initiative ist.
Im Fokus steht, Kinderarbeit nachhaltig zu verhindern und gleichzeitig den richtigen Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung bei ARBOs in Negros Occidental auf den Philippinen zu fördern. Ein wichtiger Hebel dabei ist die Stärkung der Führungspersonen in landwirtschaftlichen Organisationen. Durch Wissensvermittlung und partizipative Entscheidungsprozesse werden sie befähigt, zentrale soziale Themen in ihren Gemeinschaften aktiv anzugehen.
Zum Programm gehören auch Bildungsprojekte, die von Erwachsenen begleitet werden, etwa Gemüsegärten oder Wurmkompostierung. Kinder über dem gesetzlichen Mindestalter können sich hier einbringen, praktische Fähigkeiten lernen und gleichzeitig ein kleines Einkommen erzielen.

Verbesserung der Bedingungen für saisonale Zuckerrohrarbeitskräfte in Indien
Saisonale Arbeitskräfte bei der Zuckerrohrernte in Indien, insbesondere die grosse Zahl an Wanderarbeitskräften, die weite Strecken zurücklegen, um auf Plantagen zu arbeiten, können mit verschiedenen Herausforderungen bei ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen konfrontiert sein. Diese Herausforderungen sind häufig auf komplexe und miteinander verbundene Ursachen zurückzuführen. Dazu gehören beispielsweise schwache Arbeitsmanagementsysteme, unzureichende Unterkünfte für Arbeitskräfte oder die Tatsache, dass Eltern ihre Kinder mit auf die Felder nehmen müssen, weil es während ihrer Arbeitszeit keinen sicheren Ort gibt, an dem sie ihre Kinder lassen können.
Um das Risiko von Kinderarbeit anzugehen, sind wir der ILO Child Labour Platform in Indien beigetreten. Die ILO baut derzeit im Bundesstaat Karnataka Aktivitäten in den Bereichen Zuckerrohr, Kaffee und Gewürze auf. Dies erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Landesregierung und mit Unterstützung mehrerer globaler Abnehmer. Ziel dieser Arbeit ist es, den sozialen Dialog und den Zugang zu sozialem Schutz für Wanderarbeitskräfte zu stärken sowie gemeinsame Massnahmen gegen die Ursachen, zur Prävention und zur Behebung von Risiken im Zusammenhang mit Kinderarbeit zu unterstützen.
Darüber hinaus arbeitet Nestlé mit seinen Lieferanten, Proforest und dem Centre for Child Rights and Business (The Centre) an zwei Projekten zur Verbesserung dieser Situation zusammen. Aufgrund der Komplexität der Lieferkette begannen beide Projekte mit detaillierten Bewertungen, um die Herausforderungen besser zu verstehen und gezielt anzugehen.
- Unsere Zusammenarbeit mit The Centre, die 2025 begann, hat einen konkreten Bedarf an besseren Unterkünften für Wanderarbeitskräfte, mehr schattigen Ruhebereichen auf Zuckerrohrfeldern und sicheren Räumen für Kinder aufgezeigt. Bis Ende des Jahres hatte die Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten bereits konkrete Ergebnisse hervorgebracht. Neue gemeinschaftliche Wohnbereiche befinden sich im Bau und werden mit Strom, sauberem Wasser und nach Geschlechtern getrennten Toiletten ausgestattet. In der Nähe der Zuckerrohrfelder wurden temporäre Schattenstrukturen eingerichtet. Zudem gibt es nun einen speziellen, kinderfreundlichen Bereich, in dem Kinder unter Aufsicht lernen und spielen können, anstatt ihre Eltern bei der Arbeit begleiten zu müssen.
- Gemeinsam mit Proforest haben wir verschiedene Anspruchsgruppen im gesamten Bundesstaat Karnataka einbezogen, um die Ursachen und Lücken bei bestehenden Massnahmen zu erfassen. Dadurch konnten wir gemeinsam einen Weg für die weitere Zusammenarbeit entwickeln, um Risiken im Zusammenhang mit Löhnen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Zwangsarbeit und den Rechten von Kindern anzugehen. Der Plan berücksichtigt verschiedene zugrunde liegende Faktoren, darunter die Verbesserung des Zugangs zu Bildung für die Kinder von Wanderarbeitskräften, die Stärkung von Arbeitsmanagementsystemen in Mühlen und auf Plantagen sowie die Stärkung der Stimme der Arbeitskräfte.


