Welche Fortschritte hat Nestlé Schweiz in den letzten Jahren erreicht?

Was Nestlé Schweiz anbetrifft, arbeiten wir daran Palmöl überall da zu ersetzen, wo es Sinn macht und möglich ist. Dies um an Authentizität bei den Rezepturen zu gewinnen und eine möglichst traditionelle Zutatenliste aufzuweisen. Bei unserer CAILLER Schokolade wird zum Beispiel gar kein Palmöl mehr eingesetzt. Andere Rezepte wurden ebenfalls in diesem Sinne überarbeitet – zum Beispiel unsere neuen MAGGI Hühner und Gemüse Bouillons oder die neue BEBA Bio Palette, die ganz ohne Palmöl ist. Auf der Seite von Nestlé Cerealien ist es geplant, dass alle Packungen in Europa bis Ende 2019 ein «ohne Palmöl» Label aufzeigen.

Lob vom WWF

Auch Umweltorganisationen wie der WWF und Greenpeace bestätigen, dass das Engagement von Nestlé zu positiven Veränderungen in den Anbauregionen führt. Der WWF hat 2013 eine Scorecard zum Thema Nachhaltigkeit bei Palmöl veröffentlicht, in der Nestlé mit elf von zwölf möglichen Punkten zur Gruppe der am besten bewerteten Unternehmen gehört. Die Forderung nach Verzicht auf Pestizide oder das Verbot von Plantagen auf Torfböden oder Waldflächen mit hohem Kohlenstoffgehalt hebt die NGO besonders positiv hervor.

Lob von Greenpeace

In ihrem Anfang März 2016 erschienenen Bericht über den Anbau von Palmöl würdigte die Nichtregierungsorganisation Greenpeace Nestlé für den Fortschritt, den das Unternehmen in den Bereichen verantwortungsvolle Beschaffung, transparentes Reporting und Reformwillen innerhalb der Branche erreicht hat. Aus 14 weltweit agierenden Unternehmen wurde neben Nestlé lediglich ein weiteres Unternehmen mit „erkennbaren Fortschritten“ bewertet.