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Wie steht Nestlé zur Konzernverantwortungsinitiative?

Nestlé engagiert sich…

…für Menschenrechte und Umweltschutz. Wir akzeptieren keine Kinderarbeit, keine Abholzung noch irgendwelche andere Vergehen gegen Mensch und Natur in unserer Lieferkette. Deshalb packen wir das Übel an seinen Wurzeln an und berichten transparent über unsere Massnahmen, unsere Erfolge und Misserfolge. Wir wollen an unseren Taten gemessen werden.

…, um die Ursachen vor Ort an der Wurzel anzupacken. Wir sind überzeugt, dass konkretes Handeln zusammen mit der lokalen Bevölkerung, mit den lokalen Regierungen und auch zusammen mit den NGOs am wirksamsten ist. Zusammen erreichen wir mehr als gegeneinander.

...für Transparenz und starke nichtfinanzielle Berichterstattungsstandards. Wir sind zu voller Transparenz verpflichtet. Wir stellen uns den Tatsachen, und wir lernen aus ihnen. Wir unterstützen einen starken, konsistenten internationalen Rahmen für die Berichterstattung von Unternehmen über Menschenrechte und Umwelt.

... für eine Gesetzgebung, die Menschenrechtsprogramme und Umweltprojekte vor Ort fördert. Der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt ist bereits integraler Bestandteil unserer Geschäftspraktiken. Wir begrüssen eine auf internationalen Standards basierende Gesetzgebung, welche Unternehmen dazu verpflichtet, die Probleme zu erkennen, zu handeln und besser darüber zu berichten. Dies führt zu Lösungen, die vor Ort funktionieren. Wir wünschen uns einen gemeinsamen länderübergreifenden Ansatz statt eines Flickenteppichs nationaler Massnahmen.

Wir lehnen die Initiative ab…

…weil zusammenarbeiten für alle besser ist als gegeneinander – in der Schweiz und in den anderen Ländern, in denen wir tätig sind. Wir wollen bei unseren Leuten vor Ort sein, dort die Probleme anpacken und uns nicht vor Gericht streiten.

... weil wir überzeugt sind, dass es der falsche Weg ist, Begebenheiten, die im Ausland ereignen, vor Schweizer Gerichten zu diskutieren. Wir respektieren die lokale Gesetzgebung und das lokale Justizsystem. Der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt sind uns sehr wichtig. Hier sind wir alle einer Meinung. Es geht darum, wie wir dorthin gelangen.

…weil Unternehmen zum Spielball unterschiedlicher Interessen würden und sich womöglich gegen unbegründete Klagen zur Wehr setzen müssten. Unternehmen könnten für alle Lieferanten verantwortlich gemacht werden, die wirtschaftlich von ihnen abhängen. Ständig Risiken und Unsicherheit ausgesetzt zu sein, könnte sich kontraproduktiv auswirken. Unternehmen wären versucht, sich aus den Ländern zurückzuziehen, in denen die Probleme am grössten sind. Wir wollen das nicht. Wir wollen bei unseren Leuten vor Ort sein, dort die Probleme anpacken und uns nicht vor Gericht streiten.

…weil die Umkehr der Beweislast problematisch ist. Die Initiative stellt altbewährte Schweizer Verfassungsgrundsätze auf den Kopf und untergräbt die Unschuldsvermutung, bis die Schuld bewiesen ist.

…weil auch unser Schweizer Rechtssystem auf dem Spiel steht.Dieser Verfassungsartikel könnte zu Unsicherheit und unnötigen Klagen führen. Dies übt auch einen enormen zusätzlichen Druck auf die Schweizer Gerichte aus, da Schweizer Richter im Ausland Tatsachen feststellen und Fälle entscheiden müssten, die ausländische souveräne Staaten betreffen.