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Wie hilft Nestlé, Kinderarbeit zu verhindern?

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Kinderarbeit ist inakzeptabel. Kinder verdienen die Chance zu lernen und in einer sicheren und gesunden Umgebung aufzuwachsen. Wir verpflichten uns, mit unseren Lieferanten und den lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, um Risiken der Kinderarbeit in unserer Lieferkette zu verhindern und zu bekämpfen. Armut, mangelnder Zugang zu Bildung und ein geringes Bewusstsein für die Sicherheit von Kindern gehören zu den Hauptursachen von Kinderarbeit. Unsere Arbeit zielt darauf ab, diese Ursachen vor Ort zu bekämpfen, und unser sozialer Einsatz wurde von unabhängigen Dritten (wie der Fair Labor Association) bewertet. Wir haben den Bau und die Renovierung von 53 Schulen in der Elfenbeinküste unterstützt und den Zugang zu Bildung verbessert, wodurch letztlich 149 443 Kinder vor dem Risiko der Kinderarbeit geschützt wurden.

Bis 2025 haben wir uns verpflichtet, die Herkunft des gesamten verwendeten Kakaos rückverfolgbar zu machen und sicherzustellen, dass 100 % des von uns verwendeten Kakaos aus unserem Programm für nachhaltigen Kakao stammt. In Westafrika besteht die meiste Kinderarbeit darin, dass Kinder ihre Eltern auf den Farmen unterstützen, daher legen wir grossen Wert auf die Einbeziehung von Familien und Gemeinschaften. Wir setzen uns weiterhin für die Abschaffung der Kinderarbeit in der Kakaobranche ein. Mit unserem Nachhaltigkeitsprogramm für Kakao, dem Nestlé Cocoa Plan, bekämpfen wir die Ursachen von Kinderarbeit und unterstützen gleichzeitig die Bauern und Gemeinschaften.

Was tut Nestlé,um Kinderarbeit zu verhindern? 

Den Zugang zu Bildung ermöglichen

Bildung ist entscheidend dafür, dass ein Kind sein Potenzial voll ausschöpfen kann, und Daten zeigen, dass in Gemeinden mit guter Schulbildung die Kinderarbeit geringer ist (Internationale Kakaoinitiative).

  • Wir bieten Zugang zu Übergangsklassen für Kinder, die noch nicht eingeschult wurden und dies nachholen müssen. Wir arbeiten direkt mit den Gemeinden zusammen, um Schulsets und Geburtsurkunden zu beschaffen, die in Elfenbeinküste für den Schulbesuch erforderlich sind.
  • Bislang haben wir den Bau und die Renovierung von mehr als 50 Schulen in Elfenbeinküste unterstützt.

 

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Durch diese Massnahmen konnten seit 2012 fast 128 000 Kinder vor dem Risiko der Kinderarbeit geschützt werden. Derzeit stehen wir mit den Familien von über 86 000 Kindern in Kontakt, um das Risiko von Kinderarbeit zu evaluieren.

 

Förderung einer stabilen Wirtschaft und einer wohlhabenden Gesellschaft

Armut ist eine der Hauptursachen für Kinderarbeit. Wir sind der festen Überzeugung, dass Bauern ein Einkommen erzielen sollten, das ihnen und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Mit dem Nestlé Cocoa Plan unterstützen wir Bauern und Bauerngemeinschaften bei der Verbesserung ihres Einkommens und ihrer Lebensbedingungen durch Massnahmen wie Schulungen, die Bestärkung der Frauen und die Gründung lokaler Spar- und Kreditvereinigungen. Ausserdem verbessern wir die Lebensbedingungen der Gemeinschaften durch die Bereitstellung grundlegender Infrastrukturen wie Wasserbrunnen.

Familien und Gemeinschaften miteinbeziehen

In Westafrika besteht der grösste Teil der Kinderarbeit im Kakaosektor darin, dass Kinder ihre Eltern auf den Farmen unterstützen, weshalb wir der Unterstützung von Familien und Gemeinschaften höchste Priorität einräumen. Im Rahmen des Nestlé Cocoa Plan helfen wir den Eltern zu verstehen, welche Arten von Aufgaben für Kinder geeignet sind. Sobald in einem der Tausenden von Haushalten, die vom Monitoring and Remediation System for Child Labour erfasst werden, Risiken im Zusammenhang mit Kinderarbeit festgestellt werden, handeln wir, indem wir direkt mit den Familien und Gemeinschaften zusammenarbeiten, um die Ursachen zu verstehen und geeignete Lösungen zu entwickeln.

Wir helfen der Gemeinschaft auch, das Risiko zu verringern, indem wir Arbeitsgruppen für erwachsene Arbeiter organisieren mit dem Ziel zu verhindern, dass Kindern  unangebrachte schwierige Tätigkeiten wie das Beschneiden von Bäumen übertragen werden.

Verbindungspersonen aus den Gemeinschaften besuchen die Familien regelmässig, um sie zu beraten, Fortschritte zu messen und Rückschläge zu verhindern. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft und den Familien ist entscheidend: 1 600 Verbindungsleute aus Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Bauernkooperativen helfen uns, das Wohlergehen der Kinder zu verbessern, Dorf für Dorf und Farm für Farm. Unser Konzept wird inzwischen von anderen führenden Schokoladenmarken weitgehend angewendet im Sinne eines gemeinsamen Bemühens um die Abschaffung der Kinderarbeit.

 

Hat der Oberste Gerichtshof der USA zu Nestlé‘s Anschuldigungen bezüglich Kinderarbeit Stellung genommen? 

Im Juni 2021 stimmte der Oberste Gerichtshof zu, dass es keine Grundlage für die Klage gegen Nestlé gibt. Nestlé hat sich nie an der in diesem Prozess behaupteten Kinderarbeit beteiligt. Wir bleiben unerschütterlich in unserem Engagement gegen und in unserer kontinuierlichen Arbeit mit Partnern in der Regierung, bei NGOs und in der Industrie, um dieses komplexe und globale Problem zu lösen.

Wie können Sie die Herkunft Ihres Kakaos zurückverfolgen? 

Bis 2025 haben wir uns dazu verpflichtet, die Herkunft des gesamten Kakaos bis zu bestimmten Farmen zurückzuverfolgen und sicherzustellen, dass 100% des von uns verwendeten Kakaos aus unserem Cocoa Plan stammen. 

Angesichts des Ausmasses und der Komplexität des Problems sind wir der Ansicht, dass Partnerschaften zwischen Regierungen, anderen Schokoladenunternehmen und NGOs von entscheidender Bedeutung sind. Aus diesem Grund 

  • arbeiten wir mit Regierungen, lokalen Behörden, NGOs sowie anderen Unternehmen zusammen, die Kakao aus diesen Ländern beziehen.
  • tragen Unabhängige Audits von Drittorganisationen wie der Rainforest Alliance und der Fair Labor Association zu einer kontinuierlichen Verbesserung bei.
  • begrüssen wir angemessene, auf internationalen Standards basierende Rechtsvorschriften, die Unternehmen dazu verpflichten, Menschenrechts- und Umweltprobleme zu erkennen, darauf zu reagieren und über ihre Fortschritte zu berichten. Wir unterstützen einen starken, einheitlichen internationalen Rahmen für die Unternehmensberichterstattung zu Menschenrechten.
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