Unser Weg zu Netto-Null-Emissionen
Nestlé hat sich weltweit verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Dafür transformieren wir unsere Geschäftstätigkeit, stellen auf 100 % erneuerbare Energie um und arbeiten mit Landwirt:innen in unserer Lieferkette zusammen, um Rohstoffe nachhaltiger anzubauen, indem wir regenerative Landwirtschaft fördern.
Bäuerinnen und Bauern stehen im Mittelpunkt unseres Ansatzes. Wir investieren gemeinsam mit ihnen in Landwirtschaftsprojekte, belohnen gute Praktiken und bieten technische Unterstützung an, um einen fairen Umstieg zu gewährleisten.
Auch in der Schweiz treiben wir den Klimaschutz mit konkreten Projekten voran. Mit AgroImpact unterstützen wir Landwirt:innen dabei, ihre CO2-Bilanz zu erfassen und auf dieser Basis konkrete Klimaschutzpläne zu entwickeln. Bereits über 180 Betriebe machen mit, die ersten 20 haben konkrete Klimaschutzpläne für sechs Jahre entwickelt und begonnen, Massnahmen umzusetzen. Damit schaffen sie die Grundlage, um in den kommenden Jahren tausende Tonnen Treibhausgase zu reduzieren und Böden als Kohlenstoffspeicher zu stärken. Für ihr Engagement erhalten die Landwirt:innen finanzielle Unterstützung und fachliche Begleitung.
Mit dem Projekt KlimaStaR fördern wir insbesondere Molkereien und Milchbäuerinnen und -bauern, die klimafreundlicher wirtschaften wollen. 234 Betriebe in der Schweiz erheben dafür ihren CO2-Fussabdruck und setzen individuelle Massnahmen wie optimiertes Futter, erneuerbare Energien oder verbesserten Hofdünger ein. So entsteht die Basis, um die Emissionen bis 2027 deutlich zu senken und die Milchproduktion nachhaltiger zu gestalten.
Was unternimmt Nestlé weltweit, um beim Kampf gegen den Klimawandel zu helfen?
Wir haben 2020 unseren Fahrplan für Netto-Null-Emissionen, die „Net Zero Roadmap“, veröffentlicht. Darin haben wir uns das Ziel gesetzt, unsere absoluten Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Seitdem haben wir erhebliche Fortschritte gemacht: Der Höchststand der CO2-Emissionen liegt hinter uns und wir haben diese auf ein Niveau unterhalb des Ausgangswerts von 2018 gesenkt.
Was sind Nestlé‘s Schwerpunktbereiche, um Netto-Null zu erreichen?
Regenerative Landwirtschaft und Aufforstung
- Bereits im Jahr 2024 haben wir weltweit 21,3 % unserer Zutaten aus regenerativer Landwirtschaft bezogen, mit dem Ziel, bis 2030 50 % zu erreichen.
- Gesündere Böden helfen dabei, mehr CO2 zu binden und machen die Lebensmittelproduktion insgesamt nachhaltiger.
- Wir haben eine sogenannte „Forest Positive-Strategie“ entwickelt, die unter anderem das Pflanzen von 200 Millionen Bäumen bis 2030 umfasst, und arbeiten daran, die Beschaffung der wichtigsten Rohstoffe ohne Abholzung sicherzustellen.
- Gesunde Wälder können uns dabei helfen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen und einen positiven Einfluss auf die Biodiversität und die Gemeinschaften zu haben.
Betriebsabläufe und Energie
- Bis Ende 2025 wollen wir an all unseren Standorten weltweit 100 % erneuerbare Elektrizität beziehen.
Reduktion des CO2-Fussabdrucks unserer Produkte
- Für unsere Produkte verwenden wir weltweit immer mehr Zutaten aus regenerativer Landwirtschaft.
- Wir entwickeln pflanzenbasierte Alternativen und vegane Varianten unserer bekannten Produkte, um den Konsument:innen mehr Optionen zu bieten, ihren CO2-Fussabdruck in der Ernährung zu reduzieren.
Wie messen wir unsere Fortschritte ?
Unsere Klimaziele werden anhand des Basisjahres 2018 gemessen (92 Millionen Tonnen CO2e). Unser Ziel ist es, unsere Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % in absoluten Zahlen zu reduzieren (etwa 46 Millionen Tonnen CO2e)
Wir decken alle Emissionsquellen ab:
Scope 1 – Direkte Emissionen von Nestlé Standorten
Scope 2 – Emissionen im Zusammenhang mit Strom und gekaufter Energie
Scope 3 – Indirekte Emissionen aus unserer Lieferkette und der Nutzung unserer Produkte
Verwendet Nestlé CO2-Kompensation, um das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen?
Nein, unsere Klimastrategie basiert nicht auf CO2-Kompensation. Wir konzentrieren uns auf die Reduktion von Emissionen an der Quelle und auf natürliche Lösungen wie die Wiederaufforstung und die Wiederherstellung von Böden und Ökosystemen in unserer eigenen Wertschöpfungskette.
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